Der Pannenteufel sucht die ATB heim - Die Traditionsfahrt wird verschoben

Durch weitere unvorhergesehene Fahrzeugausfälle innerhalb der letzten Wochen ist der Schadbestand unserer Traditionsbusse derzeit exorbitant hoch. Die Reparatur der Wagen ist z. T. umfangreich und benötigt Zeit, damit sie gründlich ausgeführt werden kann. Wir möchten die Traditionsfahrt mit einem vielfältigen Wagenpark einen Tag lang ohne Ausfälle präsentieren – so wie wir es in den letzten Jahren durchgeführt haben. Dies ist bis Ende Mai nicht zu realisieren.

Wir haben uns daher entschlossen, die Traditionsfahrt auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr zu verschieben.

Gegenwärtig sind sieben von dreizehn als Kraftomnibus zugelassenen Wagen nicht einsatzfähig abgestellt, darunter alleine sechs Doppeldecker. Das Foto zeigt den Büssing-U7D-Motor von 2556, der während einer Überführungsfahrt am Ostersonnabend irreparabel zerstört worden ist. Ein Tauschmotor aus unseren Beständen wird allerdings erst einmal gründlich überholt, bevor der Bus wieder aus eigener Kraft fahren kann. Dieses Vorgehen dauert sicherlich länger, als einfach den neuen Motor einzuhängen, ist aber in Betracht auf dessen weiteres – möglichst langes – Betriebsleben die nachhaltigere Strategie.

 

Die gute Nachricht zum Schluss: mit den Arbeiten an den beiden SD 200 ist gerade in Güstrow (1749, der gerade grundsaniert wird) bzw. bei der Firma Pokra (LVG 14) begonnen worden. Als Stammwagen wird auf der Linie 218 derzeit 2626 eingesetzt, der hier ansonsten ein seltener Anblick ist.

 

Den neuen Termin für die Traditionsfahrt werden wir hier rechtzeitig bekanntgeben.

 

 

 

zuletzt aktualisiert 12.4.2010 | Ulf Bergmann